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Menschen mit Demenz leiden unter einer verminderten geistigen Leistungsfähigkeit. © Attila Barabas / iStock / Thinkstock

Welt-Alzheimer-Tag: Demenz – Vergiss mich nicht!

Rund 1,5 Millionen Menschen in Deutschland verlieren nach und nach ihr Gedächtnis, können selbst alltägliche Dinge nicht mehr erledigen. Auf die Situation der Betroffenen und ihrer Angehörigen macht der Welt-Alzheimer-Tag aufmerksam. Er findet seit 1994 alljährlich am 21. September statt. Das Motto in Deutschland lautet dieses Jahr „Demenz – Vergiss mich nicht“.

Mit zahlreichen Aktivitäten wie Vorträgen, Filmvorführungen und Gesprächsrunden wollen die örtlichen Alzheimer-Gesellschaften und Selbsthilfegruppen daran erinnern, dass Menschen mit Demenz trotz ihrer verminderten geistigen Leistungsfähigkeit viele andere Fähigkeiten besitzen, um am Leben teilzunehmen.

Menschen mit Demenz wollen dazugehören und mit ihrer Krankheit akzeptiert und nicht vergessen werden. Welche Veranstaltungen am 21. September 2015 deutschlandweit stattfinden, hat die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. auf ihrer Internetseite zusammengestellt.

Da Demenz eine Alterskrankheit ist und immer mehr Menschen ein hohes Alter erreichen, wird die Zahl der Betroffenen weiter steigen. Grund genug, um auf die Krankheit aufmerksam zu machen und vor allem zu erforschen, wie ihr frühzeitig vorzubeugen ist. Bekannt ist, dass sich die Ernährung und der Lebensstil auf das Gedächtnis auswirken können. Doch wie sieht eine Ernährung aus, die dazu beitragen kann, dass das Gehirn auch im Alter leistungsfähig bleibt?

Dieser Frage gehen verschiedene Institutionen aus der Region Bonn nach. Sie haben sich im sogenannten Kompetenzcluster Diet-Body-Brain (DietBB) zusammengeschlossen. Zu diesem Netzwerk gehören mehrere Institute der Universität Bonn und des Universitätsklinikums, die LIFE&BRAIN GmbH, das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, die Deutsche Sporthochschule Köln und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE).

Mithilfe verschiedener Studien erforschen die Wissenschaftler im Netzwerk, den Zusammenhang von Ernährung, Lebensstil und neurodegenerativen Erkrankungen.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.

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